Vorgehensweise

Es werden sämtliche Verfassungstexte der Einzelstaaten recherchiert und – in oft mühevoller
Recherchearbeit – aus Bibliotheken und Archiven angefordert. Dabei wird Wert darauf gelegt, dass diese ausschließlich aus den zeitgenössischen („originalen“) Publikations- und Verkündigungsorganen stammen, da nur so Authentizität
gewährleistet werden kann.

Einher geht die Erstellung eines Registers, in welches alle in Betracht kommenden Gesetze aufgenommen werden, versehen mit weitergehenden Informationen bspw. zum Quellenfundus.

Hierbei leistet das Projekt wahre Pionierarbeit, dringt es doch in Bereiche vor, in welchen viele rechtliche Zeitzeugnisse der Vergessenheit entrissen und somit neu zugänglich gemacht werden. In vielen Fällen sind auch Recherchen vor Ort nötig, da aufgrund des teilweise schlechten konservatorischen Zustandes der Medien kein Verleih möglich ist.

Sodann werden die Verfassungen systematisch zusammengestellt und authentisch, streng orientiert an den Originalvorlagen, nach festgelegten wissenschaftlichen Regeln digitalisiert bzw. in die „heutige Schriftform“ per Hand transkribiert. Rechtschreib- und sonstige Fehler des Originals werden eins zu eins übernommen und in Fußnoten vermerkt.

Das Ergebnis ist eine authentische Abschrift des Originals.

 

© 2017 Fakultät für Rechtswissenschaft » geändert 02.03.2011 von Juradmin Webmaster

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Projekt-News

Deutsches Verfassungsrecht 1806-1918:
Band 4 (Bremen und Elsaß-Lothringen) steht kurz vor der Veröffentlichung!

 

Lehrbuch Verfassungsgeschichte:
Einführung in die Deutsche Verfassungsgeschichte. Vom Alten Reich bis Weimar (1495 bis 1933)

ISBN 978-3540487050
Springer Verlag 2008, 669 S.
€ 29,95