Detailprogramm

 

1. Tag - 17. September 2014

10.00 Uhr - 10.30 Uhr: Eröffnung und Begrüßung

  • Eröffnung durch die Veranstalter

10.30 Uhr - 15.00 Uhr: Bestandsaufnahme / Einführungsvorträge

  • Das heutige Ermittlungsverfahren aus Sicht von Wissenschaft und Justiz - die Entwicklung in den letzten drei Jahrzehnten und die rechtspolitischen Baustellen
    RiOLG Prof. Dr. Matthias Jahn (Goethe-Universität Frankfurt am Main)
  • Fehlerquellen im Ermittlungsverfahren aus Sicht der Verteidigung
    Rechtsanwalt Prof. Dr. Ralf Neuhaus (Dortmund / Universität Bielefeld)
  • Sind Fehler im Ermittlungsverfahren im weiteren Verfahren korrigierbar? Rechtssoziologische Kritik der Beweisverbotslehre
    Prof. Dr. Michael Lindemann (Universität Bielefeld)
     
  • Was bedeutet "Ermittlungsverfahren" und was "Wildwuchs"?
    Prof. Dr. Thomas Fischer (Bundesgerichtshof, Karlsruhe)

15.30 Uhr bis 18.00 Uhr: Arbeitsgruppen

AG 1: „Europa als Impulsgeber“

  • Leitung: Prof. Dr. Andreas Ransiek
     
  • Hat der EGMR einen heilsamen Einfluss auf den deutschen Strafprozess? Eine kritische Bilanz
    JunProf. Dr. Karsten Gaede (Bucerius Law School, Hamburg)
  • Die Rolle der an der Europäischen Rechtsetzung Beteiligten - Die Auswirkungen Europäischer Strafrechtssetzung auf die Verfahrensrechte                                       Rechtsanwalt  Carl W. Heydenreich, Bonn
  • Die gemeineuropäische Prozessrechtswissenschaft – Anstöße und Relevanz
    Prof. em. Dr. Dr. h.c. mult. Bernd Schünemann (Ludwig-Maximilians-Universität München)

AG 2: „Verfassung als Impulsgeber“

  • Leitung: Dr. Silke Hüls
     
  • Zukunft des Richtervorbehalts
    Prof. Dr. Christoph Gusy (Universität Bielefeld)
  • Absprachen im Ermittlungsverfahren
    Prof. Dr. Karsten Altenhain (Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf)
  • Datenerhebung, -speicherung und -transfer
    Junprof. Dr. Tobias Singelnstein (Freie Universität, Berlin)

18.30 Uhr: gemeinsames Abendessen im ZiF

 

2. Tag - 18. September 2014

09.00 Uhr - 12.00 Uhr: Arbeitsgruppen

AG 3: „Interessengruppen als Impulsgeber“

  • Leitung: Prof. Dr. Michael Lindemann
     
  • Litigation-PR von Staatsanwaltschaft und Polizei aus kommunikationswissenschaftlicher Sicht
    Prof. Dr. Lars Rademacher (Hochschule Darmstadt)
  • Kriminalsoziologische Analysen zur Ermittlungskonkurrenz und -kooperation von Internal Investigations
    Prof. Dr. Ralf Kölbel (Ludwig-Maximilians-Universität München)
  • Vertraulichkeit des Ermittlungsverfahrens und die wachsende Bedeutung der Akteneinsicht
    Rechtsanwältin Dr. Margarete Gräfin von Galen
     
  • Logiken und Akteure der Sicherheitsgesetzgebung aus politikwissenschaftlicher Perspektive
    Dipl.-Soz.-Wiss. Jens Lanfer (Universität Witten/Herdecke)

 

AG 4: „Ermittlungspraxis als Impulsgeber“

  • Leitung: Prof. Dr. Stephan Barton
     
  • Die Praxis der internationalen Informationserhebung und ihre Konsequenzen für das deutsche Ermitllungsverfahren
    Dr. Susanne Forster, LL.M., Martina Ullrich (Bundeskriminalamt)
  • Soziologische Befunde zu Überwachungstechnologien im Ermittlungsverfahren
    PD Dr. Reinhard Kreissl (Institut für Rechts- und Kriminalsoziologie, Wien)
  • Lügenerkennung in neurophilosophischer Sicht
    Assistant Professor Dr. Stephan Schleim, PhD, M.A. (Universität Groningen)
     
  • Ungehorsam und Strafrecht - der Staatsanwalt in modernen Ermittlungsverfahren LOStA Folker Bittmann (Dessau)

12.45 Uhr - 15.00 Uhr: Perspektiven und Ausblicke

  • Stärkung der Verteidigungsrechte und / oder partizipatorisches Ermittlungsverfahren - Podiumsdiskussion zur rechtspolitischen Agenda des Bundesministeriums für Justiz und zu rechtspolitischen Perspektiven für das Ermittlungsverfahren
     
  • Moderation: Prof. Dr. Stephan Barton
     
  • Teilnehmer: LOStA Folker Bittmann (Dessau), VorsRiBGH Prof. Dr. Thomas Fischer (Karlsruhe), Rechtsanwalt Dr. Stefan König (Berlin), Ministerialdirigent Dr. Matthias Korte, BMJ (Berlin)

Ende der Tagung: 15.30 Uhr

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